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"Wer auf Geld baut, baut auf Sand"
Papst Benedikt: Geld verschwindet, "Wort Gottes" hat Bestand
Rom (AFP) — Papst Benedikt XVI. sieht in der weltweiten Finanzmarktkrise den Beweis für die Nichtigkeit allen irdischen Strebens nach "Erfolg, Karriere oder Geld". Der Niedergang großer Banken zeige, dass Geld einfach "verschwinden" könne und letztlich nichts wert sei, sagte der 81-jährige deutsche Papst während der ersten Sitzung der Weltbischofssynode in Rom. Wer nur auf Sichtbares setze, baue "auf Sand". Bestand habe allein das "Wort Gottes". Es komme darauf an, sein Leben auf diesen "Fels" zu bauen. Die am Sonntag eröffnete Synode befasst sich mit der Frage, wie die Menschheit das "Wort Gottes" über die Bibel aufnimmt. Auch 25 Frauen, denen in der katholischen Kirche keine höheren religiösen Würden verliehen werden, sind als "Experten oder Hörer" vertreten. Mit dem Großrabbiner von Haifa, Schar Jaschiw Cohen nimmt erstmals ein Vertreter des Judentums als Referent an einer Bischofssynode im Vatikan teil. Zu Wort kommen soll auch der ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., das geistliche Oberhaupt von 300 Millionen orthodoxen Gläubigen in aller Welt. |