nun-zeitschrift
Nun_Ausgabe_007img/ausgaben_thumbs/Nun_Ausgabe_006_w100px.jpg img/ausgaben_thumbs/Nun_Ausgabe_005_w100px.gif img/ausgaben_thumbs/Nun_Ausgabe_004_w100px.gif img/ausgaben_thumbs/Nun_Ausgabe_003_w100px.gif 
Home

Neu erschienen:

Ausgabe 8 (Januar 2009)

Schwerpuktthema:

[Der Gesandte Mohammed]

(Prophet der Barmherzigkeit)


img/NUN-Ausgabe8-klein.jpg





Unser Newsletter für Sie
Ihre Email:



Interview Jürgen Todenhöfer
"Wir behandeln Muslime wie Halbaffen"

Viele Politiker glauben, sobald sie die Grenzen ihres Landes überschreiten, müssten sie bestimmte Gesetze und Regeln nicht mehr einhalten. Sie verbannen die Moral aus der Außenpolitik, sie glauben, im Krieg sei fast alles erlaubt. Aber die Werte, die wir für uns im Inland einfordern, müssen wir auch den Menschen im Ausland zugestehen. In der gesamten muslimischen Welt sitzen die Menschen vor ihren oft uralten Fernsehern und sehen, wie wir Muslime wie Halbaffen behandeln. Eigentlich ist das auch eine religiöse Schande. Juden, Christen und Muslime sind nach ihrem Glauben alle Kinder Abrahams.

weiter lesen
  
Interview mit Hosseini Ghaemmaghami
"Jeder Moslem kann unter jedem Rechtsstaat leben"

Alexander Görlach hat mit Ayatollah S. A. Hosseini Ghaemmaghami, dem Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg über die Scharia, das Gesetz des Islam, und den Islam in Europa gesprochen.

... Es gibt, grob skizziert, in der Scharia Bestimmungen, die beziehen sich auf den Einzelnen, dann gibt es Anweisungen, die sich auf das Zusammenleben des Einzelnen mit den Mitmenschen in der Gesellschaft beziehen. Und es gibt einen dritten Bereich, in dem über die ganze Gesellschaft als solche gesprochen wird. In allen drei Bereichen gibt es sowohl Bestandteile göttlichen, als auch menschlichen Rechts. Aber was die Gesellschaft anbelangt, so sind die meisten seiner Elemente menschlich.

weiter lesen
  
"Wer auf Geld baut, baut auf Sand"
Papst Benedikt: Geld verschwindet, "Wort Gottes" hat Bestand

Papst Benedikt XVI. sieht in der weltweiten Finanzmarktkrise den Beweis für die Nichtigkeit allen irdischen Strebens nach "Erfolg, Karriere oder Geld". Der Niedergang großer Banken zeige, dass Geld einfach "verschwinden" könne und letztlich nichts wert sei, sagte der 81-jährige deutsche Papst während der ersten Sitzung der Weltbischofssynode in Rom. Wer nur auf Sichtbares setze, baue "auf Sand". Bestand habe allein das "Wort Gottes". Es komme darauf an, sein Leben auf diesen "Fels" zu bauen.
weiter lesen
  
RELIGIONSSTUDIE ÜBER MUSLIME
Raus aus den Koranschulen

Muslime in Deutschland sind sehr religiös - und offenbar toleranter, als manche Menschen glauben. Das hat eine Bertelsmann-Studie ermittelt, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Eine Forderung der Forscher: raus aus den Koranschulen, her mit dem Islamunterricht.

Berlin/Gütersloh - Ein eigener islamischer Religionsunterricht für muslimische Kinder - das fordert Peter Rieger von der Bertelsmann-Stiftung. Er leitet die Studie "Muslimische Religiosität in Deutschland", die er am Freitag vorstellt und die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

weiter lesen
  
Nützliche Idioten
Bei der Vorbereitung des vermeintlichen Sauerländer Terrorkomplotts haben im Hintergrund Geheimdienste und Polizei mitgemischt

Wie der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat eine Lieferung von 26 militärischen Zündern an die Gruppe um den zum Islam konvertierten Deutschen Fritz Gelowicz im August 2007 unter den Augen der CIA sowie eines türkischen Dienstes stattgefunden. Einer derjenigen, die die Zünder in Istanbul besorgten, sei seit Jahren Informant der US-amerikanischen und türkischen Sicherheitsbehörden gewesen, schreibt das Magazin.
weiter lesen
  
Geschichten der Ausgrenzung
Jeder Deutschtürke fühlt sich mit der Geschichte der Juden in Deutschland verbunden. Wenn Faruk Sen wegen seines missglückten Vergleichs jetzt gehen soll, ist das absurd

Dilek Zaptcioglu

Andere deutschtürkische Wortführer haben ähnliches erfahren. Dem Ex-Grünen Ozan Ceyhun wurde einst ein in der Türkei erschienenes Buch zum Verhängnis, in dem er die deutschen Asyllager an einer Stelle mit KZs verglichen hatte. Sein Parteikollege Cem Özdemir stolperte, heftiger als andere, über einen umstrittenen Privatkredit. Hakki Keskin von der Linken-Partei gilt manchen fast schon als "Agent Ankaras".

weiter lesen
  
"Schluss mit den Belehrungen!"
Politikprofessor Kishore Mahbubani, 59, über die Zukunft der Demokratie in Asien, das überhebliche Auftreten des Westens und die verheerenden Auswirkungen von Guantanamo auf die Menschenrechtsdiskussion

Mahbubani: Die Frage ist auch typisch für euch Westler. Ihr kommt auf euren hohen Rössern daher wie die weißen Ritter, Galopp, Galopp, und glaubt, die armen Völker von ihren bösen Führern befreien zu müssen. In Wahrheit verfolgt ihr unter dem Deckmantel von Demokratie und Menschenrechten nur eure egoistischen Interessen. Wir haben eure Doppelmoral durchschaut.

weiter lesen
  
»Die Lösung ist: Mit dem Krieg aufhören und verhandeln«
Gespräch mit Jürgen Todenhöfer. Über US-Besatzung und Widerstand im Irak, den gescheiterten Antiterrorkrieg in Afghanistan und eine Verhandlungslösung für den Mittleren Osten

Heute weiß man, daß es einen Masterplan gab, eine von Neokonservativen geplante Strategie, den gesamten Mittleren Osten neu zu ordnen. Darin spielt das Öl eine große Rolle. Es gibt einige westliche Länder, die nacheinander eine neokolonialistische Politik durchführen. Dazu gehören die jetzige Administration der USA und die vorherige Regierung Großbritanniens. Durch den Sturz von Saddam Hussein – meinte man – könne man einen der großen Gegner Israels aus dem Weg räumen und würde damit eine völlige Neuordnung des Mittleren Ostens schaffen, angeführt von Demokratien. Man hat statt dessen völliges Chaos geschaffen.
weiter lesen
  
`Warum tötest du, Zaid?´
Friedensaktivist des Tages: Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfers Buch ist der Versuch, die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Es berichtet, wie irakische Menschen über den Krieg sprechen, wenn keine schwer bewaffneten GIs in ihrer Nähe stehen. Wenn weder Hubschrauber noch Humvees vorher stundenlang das Gelände für Politiker- und Pressekonvois „gesäubert“ und gesichert haben. 

Jürgen Todenhöfer hat das, was er bei seiner Lektüre und bei seinen Reisen gelernt hat, in zehn Thesen zusammengefasst.

Es sind keine wissenschaftlichen Thesen, sondern seine ganz persönliche Sicht der Dinge. Er hat versucht, die Ereignisse der letzten zweihundert Jahre im Mittleren Osten nicht nur aus der Perspektive eines Westlers, sondern einmal auch aus dem Blickwinkel eines Muslims zu sehen.

weiter lesen
  
Was denken Muslime wirklich?
Radikal, extremistisch, hasserfüllt: Weltweit haben Muslime ein gewaltiges Imageproblem. Umso verblüffender wirken die Ergebnisse einer großen Gallup-Umfrage.

Insgesamt wurden für das Projekt in den vergangenen Jahren 50.000 Muslime in über 35 überwiegend islamischen Ländern befragt, laut Gallup eine der umfangreichsten Studien, die je in der islamischen Welt gemacht wurden - die Ergebnisse stellen reihenweise gewohnte Denkmuster infrage. "Im Gegensatz zur verbreiteten Annahme, dass Extremisten anti-demokratisch eingestellt seien" betonten 50 Prozent von ihnen, dass sie mehr "politische Demokratie" befürworten.
weiter lesen
  
"Krieg ist das falsche Mittel"
Traditionelle Machteliten sind die größte Hürde für die Demokratisierung arabischer Länder, meint der Islamwissenschaftler Arnold Hottinger.

Krieg ist das falsche Mittel. Denn militärische Mittel sind völlig ungeeignet, gegen Terroristen vorzugehen. Auf taktischer Ebene bekämpft man sie besser mit Polizeimaßnahmen, Infiltrationen und Geheimdienstarbeit. Und auf strategischer Ebene, indem man die Bedingungen ändert, auf deren Grundlage diese Ideologien  gedeihen.
weiter lesen
  
Erdogans Sturm auf die deutsche Leitkultur
Erdogans Forderung nach türkischen Lehrern und Schulen entrüstet die Politik. Praktizieren es die Deutschen im Ausland anders?

Erdogans Vorschlag mag unsinnig sein, zumal muttersprachlicher Unterricht schon jetzt (und seit Jahren) in deutschen Schulen praktiziert wird. Derart an den Haaren herbeigezogen, wie man es nun darzustellen versucht, ist ein solcher Vorschlag aber nicht. Integration ist kein Wert, welchen Westeuropäer gerne im Ausland umsetzen. Zu assimilieren haben sich andere Kulturen, der in die Köpfe zementierte Eurozentrismus erlaubt keinem west- oder mitteleuropäischen Menschen, in einer anderen Kultur zivilisatorische Kraft zu erkennen.
weiter lesen
  
Mit 12 in den Knast
JUGENDKRIMINALITÄT - Roland Koch und die Perversion von Politik

So enthüllt die Art, in der Jugendkriminalität thematisiert wird, für einen kurzen, historisch seltenen Moment die Wahrheit hinter dem Wahlkampf und die Wirklichkeit dieser Perversion von Politik. Man will nicht die bestmögliche Lösung eines ernsten Problems, vielmehr geht es dieser "Politik" zuerst und vor allem um den eigenen Machterhalt ihrer Leute.
weiter lesen
  
Kommentar
Käßmann, die Reformation und der Islam

Und überhaupt, die Tatsache, dass ein wissenschaftlicher Versuch auch nur unter den gleichen Voraussetzungen zu denselben Ergebnissen führen kann, wird in einem gesellschaftlichen Phänomen wie Religion übersehen. Haben die Muslime die gleichen Voraussetzungen wie damals zur Zeit Luthers? Gewiss nicht.
weiter lesen
  
Prophet des nächsten Weltkriegs
Vom Trotzkisten zum Kämpfer gegen den »Islamofaschismus«: Wie der New Yorker Intellektuelle Norman Podhoretz die Bush-Regierung auf die Bombardierung Irans einschwören will – und warum er Erfolg haben könnte

Im Frühling 2007 wurde Norman Podhoretz zu einem Gespräch unter sechs Augen ins New Yorker Hotel Waldorf Astoria geladen. Dort durfte er dem Präsidenten und seinem damaligen Berater Karl Rove 45 Minuten lang darlegen, warum es an der Zeit sei, Iran zu bombardieren. Der Präsident sei »sehr ernst« gewesen und habe die meiste Zeit zugehört, erzählte Podhoretz im September der Londoner Times. Nur einmal seien Bush und Rove in lautes Lachen ausgebrochen: als er, Podhoretz, die Verhandlungen über UN-Sanktionen gegen Iran als den Versuch bezeichnet habe, »der Sinnlosigkeit eine Chance« zu geben. Das Weiße Haus ließ Podhoretz gewähren, als er das inoffizielle Treffen im Waldorf publik machte, um sein soeben erschienenes neues Buch zu bewerben. Es trägt den Titel: Der Vierte Weltkrieg. Der lange Kampf gegen den Islamofaschismus.

weiter lesen
  
Kölner Moscheebau
Kritik ohne Selbstkritik

Wer ein Bild vom Islam zeichnet, das dem Islam jegliche zivilisatorische Leistung abspricht, die Vielfalt seiner Geistesgeschichte ignoriert und jeden Muslim als Terroristen sieht, der leugnet Tatsachen und konstruiert ein absurdes Feindbild. Die Menschen sollten sich sehr genau fragen, wer ein Interesse an einem solchen Feindbild haben könnte und wofür es dienen soll.
weiter lesen
  
Zu einem neuen Buch von Michael Lüders
Der Anti-Giordano oder warum wir keine Angst vor dem Islam haben müssen

Der größte Fehler (um nicht von Verbrechen zu sprechen) war der Krieg gegen den Terror. Damit hat man die nach dem 11. September 2001 geläufige Gleichung Islam = Islamismus= Terror erhärtet. Diese gefährliche Gleichsetzung sei auch in Deutschland schlecht wegzubekommen. Wir haben uns sehr spät klargemacht, dass sich bei uns Deutschen eine neue Religion einbrachte. Allzu spät kapierte man, dass Ausländer sich bei uns eingebürgert hatten.
weiter lesen
  
Mit den Mitteln der Feindschaft
Die Entregelung staatlicher Gewalt in Verbindung mit den immer perfekteren Kontrolltechnologien könnte in einem autoritären Alptraum münden

Der Ausnahmezustand ist nicht der einzige Schmittsche Begriff, der sich heute politisch zu manifestieren scheint. 1933 legte Schmitt in Der Begriff des Politischen sein Konzept einer Freund-Feind-Unterscheidung vor, mit deren Hilfe radikal zwischen dem Eigenen und dem Anderen differenziert und somit eine Unversöhnlichkeit nach außen hergestellt werden kann, die nach innen für Kohärenz sorgt.
weiter lesen
  
Hetze gegen Muslime
Morddrohungen wegen Dialogs mit den Muslimen

Die Gegner einer Verständigung mit Muslimen machen mobil. Ein Islamwissenschaftler wird massiv bedroht, wegen eines Moscheebaus in Köln kursieren Hass-Mails. In Brüssel planen Europas radikale Islamgegner eine große Kundgebung – ausgerechnet am 11. September.
weiter lesen
  
Hetze gegen Muslime
Anonyme Morddrohung gegen Islamkundler

Wenige Tage nach dem Vortrag erhielt Rohe dann per E-Mail eine anonyme Morddrohung, in der es hieß, für sein Tun könne es nur die Todesstrafe geben. Der Wissenschaftler ist einer der Hauptinitiatoren für den staatlichen Islamunterricht in Bayern und arbeitet in der Islamkonferenz der Bundesregierung mit. Rohe will die Polizei einschalten.
weiter lesen
  
Waffen für Saudis
Bushs Nahost-Rüstungsdeal empört Bundesregierung

Der geplante Mega-Waffendeal der USA mit arabischen Staaten entzweit Berlin und Washington. In aller Deutlichkeit kritisiert die Bundesregierung den Plan, Staaten wie Saudi-Arabien zum Gegengewicht zu Iran hochzurüsten - doch US-Außenministerin Rice beeindruckt das nicht.
weiter lesen
  
Humanitäre Krise
Lage irakischer Flüchtlinge weiter dramatisch. Konferenz mahnt Rückkehrmöglichkeit an. Westliche Staaten drücken sich vor Verantwortung

Rund 2,65 Millionen Iraker sind seit 2003 vor der Gewalt im Irak geflohen, zwei Millionen Menschen gelten als Inlandsvertriebene. Diese Entwicklung drohe sich zu »einer humanitären Krise auszuweiten, die die gesamte Region verschlingen wird, sofern nicht gemeinsame internationale Anstrengungen unternommen werden und zwar jetzt«, ist die Einschätzung von Malcolm Smart, der bei Amnesty International das Programm für den Mittleren Osten und Nordafrika leitet.
weiter lesen
  
»Ich klage gegen meine Entlassung«
US-Uni entließ Professor, weil er herrschender Interpretation des 11. September 2001 widersprach

Ich wollte herausarbeiten, daß die Anschläge mit der US-Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten zusammenhängen. Aber damals interessierte das niemanden. Konservative Kreise haben die Kampagne gegen mich erst Jahre später am New Yorker Hamilton College ausgelöst, um einen Vortrag an ihrer Schule zu verhindern. Bill Owens, der republikanische Gouverneur von Colorado, hat meinen Text danach öffentlich verurteilt und die Universitätsleitung aufgefordert, mich unverzüglich zu entlassen.
weiter lesen
  
Kommentar
AKPs Sieg, Demokratie und die kurdischen DTP-Abgeordneten.

Die Wahlergebnisse sind ein Denkzettel an die türkische Oligarchie, die schon immer die Stimme des Volkes ignorierte. Die Verfolgung einer Ideologie, die in den frühen 20ern entstanden ist, zeigt eine blinde Gehorsamkeit, durch welche ihre Macht und ihr Profit geschützt wurde.
weiter lesen
  
Spitzentreffen
Gehen dem Integrationsgipfel die Migranten aus?

Der Direktor des Zentrums für Türkeistudien, Faruk Sen, erklärte, der Gipfel instrumentalisiere Migranten für "Symbolpolitik". Die Migrantenverbände sollten daher genau prüfen, ob sie durch ihre Teilnahme die Zuwanderungspolitik der Regierung "quasi symbolisch legitimieren wollen". Der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) griff derweil die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) scharf an. Deren Appell für eine Teilnahme der Verbände zeige, "dass sie wieder einmal nicht verstanden hat, worum es geht".
weiter lesen
  
Kardinal Meisner äußert sich zur Moschee

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat Verständnis für den Bau einer Moschee in Köln geäußert, zugleich aber auch ein "ungutes Gefühl" eingeräumt. "Ich will nicht sagen ich habe Angst, aber ich habe ein ungutes Gefühl", sagte der Kölner Erzbischof am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Da ist gleichsam von der Historie her doch ein Erschrecken, dass ein Kulturbruch in unserer deutschen, europäischen Kultur durch die Einwanderung der Muslime passiert ist." Darauf dürfe aber nicht mit einer "Kontra-Stellung" reagiert werden, sondern mit Zusammenarbeit in Fairness, betonte Meisner.
weiter lesen
  
Im Fokus - "Das liberale Europa und der eindringliche Islam"
Wissenschaftler diskutieren Rolle des Islam in Europa

Der einzige absolute Maßstab des liberalen Europa - die Menschenrechte - wird, wenn es sein muss, mit Macht und Gewalt weltweit verbreitet. Gegen diese Form westlicher Modernisierung erhebt sich seit einiger Zeit deutlicher Widerstand. Wie also ist mit einer wachsenden Selbstbehauptung des Islam in Europa umzugehen?
weiter lesen
  
Religionen in Deutschland
Kardinal Lehmann: Islam rechtlich nicht gleichstellen

Das Christentum habe nicht nur die Geschichte Europas geprägt, sondern wirke über die europäische Rechtskultur bis in die Gegenwart hinein. Das könne nicht einfach ignoriert werden. Lehmann wandte sich gegen ein Verständnis der Religionsfreiheit, das dieses Grundrecht auf seine Funktion als Abwehrrecht reduziere. Diese Sicht führe zu einer falschen Toleranz, die alle Religionen unabhängig von der Zahl ihrer Mitglieder und ihrer Geschichte gleich behandele.

weiter lesen
  
„La Familia“ oder das Gipfeltreffen der G8

Die vorgeschobenen Themen wie Klima und Umweltschutz oder Bekämpfung von Armut sind sekundär wichtig. Primär geht es um Energiequellen, Bodenschätze, also um Energiepolitik. Unter dieser sollte z.B. die Nahost-Mittelasien oder Afrikapolitik westlich oder östlicher G-Mächte bewertet werden.
weiter lesen
  
Neuer Gesetzentwurf
Schäuble plant Fingerabdruckregister für Ausländer

Laut einem Magazinbericht plant Innenminister Schäuble, die Fingerabdrücke von allen Ausländern in Deutschland zu speichern, die nicht aus EU oder Schweiz kommen. Eingeschlossen wären nach einem Entwurf auch solche, die schon mehrere Jahre in Deutschland leben.
weiter lesen
  
Desmond Tutu, Erzbischof und Friedensnobelpreisträger: "Gott ist kein Christ"
Dass der Islam eine Religion der Gewalt sei, "das ist eine Lüge"

Und dann geht es gleich um die, welche den Irakkrieg damit rechtfertigen, dass der Islam eine Religion der Gewalt sei. "Das ist eine Lüge", sagt Tutu und verweist auf die christliche Terroristen, auf den Attentäter von Oklahoma und den Ku-Klux-Klan. Gott ist nicht auf der Seite einer Religion, sagt Tutu, sondern auf der Seite der Armen, Hungernden und Versklavten - und in ihnen fände man Gott.
weiter lesen
  
„Stoppt den Moscheebau“
Lesermeinungen

Herr Giordano bringt unwiderlegte Vorurteile als Argumente gegen den Bau der Moschee vor. Er wirft den Muslimen vor in Parallelgesellschaften zu leben und behauptet als Beweis dass muslimische Frauen kein Deutsch sprechen könnten. Natürlich gibt es Defizite im sprachlichen Bereich. Schuld daran sind aber nicht die Migranten selbst, sondern die Mehrheitsgesellschaft.
weiter lesen
  
Die Kampf-Blogger
Internet-Tagebücher gegen die «schleichende Islamisierung Europas»

Im Internet haben einige Blogger dem Islam den Krieg erklärt. Seit den Anschlägen des 11. Septembers 2001 und mit noch grösserer Konsequenz seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen wehren sich die Blogger gegen eine «schleichende Islamisierung Europas».

weiter lesen
  
Kölns OB Schramma: „Aus eigener Erfahrung müsste Herr Giordano wissen, dass so etwas gefährlich ist“
Skandalöse Entgleisung des Schriftstellers Ralph Giordano. Nach seiner ausgrenzenden und diskriminierenden Äußerungen gegenüber Muslimen erntet er heftige Kritik durch die Politik

Giordano hatte in der Sendung „Streit im Turm“ des Kölner Stadtanzeiger den Stopp des Moscheebaus gefordert. Die Integration der muslimischen Minderheit sei gescheitert, der Bau sei „ein falsches Signal“, sagte der 84-Jährige und sprach von einer Parallelgesellschaft, die allein die Muslime zu verschulden haben. Auf dem Gelände der Ditib befindet sich in einer ehemaligen Lagerhalle seit Jahren eine Moschee. Der neue Gebetsraum soll repräsentativer sein und mehr als 1000 Besuchern Platz bieten.

Für Schramma sind einige Äußerungen Giordanos „Wasser auf die Mühlen der Rechtsradikalen“, selbst wenn dieser das nicht beabsichtigt habe. „Das erschwert die Diskussion vor Ort“, befürchtet Schramma. Er halte es „grundsätzlich nicht für angemessen, wenn Herr Giordano Vergleiche anstellt zwischen einer Frau mit Burka und einem Pinguin. Aus eigener Erfahrung müsste Herr Giordano wissen, dass so etwas gefährlich ist.“

weiter lesen
  
„Stoppt den Bau dieser Moschee“
"Wird die Großmosche gbeaut, gibt es Unruhe"

GIORDANO: Ich weiß darauf keine Antwort. Eine falsche Immigrationspolitik hat uns in diese Situation gebracht. Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland, aber hat sich nicht so benommen. Es ist eine Situation, die explosiv ist. Ich prophezeie, wenn diese Großmoschee gebaut wird, gibt es Unfrieden und Unruhe.

ALBOGA: Das sind gefährliche Aussagen. Wir haben in Mannheim eine große, repräsentative Moschee gebaut. Sie wurde zu einer Begegnungsstätte.

weiter lesen
  
Bevor die Islamkonferenz baden geht
Muslimische Vertreter suchen vor dem Würgegriff das rettenden Ufer im Grundgesetz

Die Islamkonferenz ist so gesehen ein neuzeitliches Experiment. Ob aus dem gegenwärtig regellosen und unausgewogenen aber einseitig gesteuerten Gerangel ein faires, ausgeglichenes Ringen um eine gemeinsam gestaltete Zukunft werden kann, ist fraglich. Dazu müssten muslimische Vertreter zunächst einmal strategische oder programmatische Ideen, zumindest aber Vorschläge einbringen, was die Zukunft des Islam in Deutschland anbelangt. Nun können sie bis Dato aber kaum auf Intellektuelle und erst recht nicht auf eigene „Denkfabriken“ zurückgreifen, die für konzeptionelle Entwürfe und Lösungsfindungen nötig wären. Solange man weder Programmatisches, noch ernstzunehmende Standpunkte, die über punktuelle Forderungen hinausgehen, vorweisen kann, wird man in der Diskussion keine gestaltende Rolle einnehmen können.
weiter lesen
  
Beginn einer neuen Zeit für Muslime in Deutschland
Gründung des Koordinierungsrates der Muslime

Vor den Feierlichkeiten anlässlich des 1480. Geburtstages des ehrwürdigen Propheten Mohammed, Allahs Segen und Frieden auf Ihn, wurde die Gründung des lang ersehnten „Koordinierungsrat der Muslime“ (KRM) in Deutschland bekannt gegeben. In diesem neuen Rat sind mit DITIB, Zentralrat der Muslime, Islamrat und VIKZ die wichtigsten Verbände der muslimischen Community und damit die Mehrzahl derjenigen, die dem Islam angehören, vertreten.

weiter lesen

  
Islam im Konstruktionsprozess griffiger unkorrigierbarer Vorurteile
Steht die Islamisierung Europas unmittelbar bevor?

Mit diesem Konstruktionsprozess wird der Islam auf wenige griffige Merkmale und unkorrigierbare Vorurteile vereinfacht. Kontaminiert mit verschwörungstheoretischen Mustern wird der potentielle Feind aufgrund vermuteter großer Solidaritätsleistungen als derart mächtig vorgestellt, dass vermutet werden darf, bei eigener Unachtsamkeit könne das Eigene jederzeit der Vernichtung preisgegeben sein. Diese Islamophobie nimmt mittlerweile skurrile Formen an, so dass hier nur das Stichwort Idomeneo (Mozart Oper) oder wie die Bildzeitung betitelte „Koranrichterin“ erwähnt werden sollen. In beiden Fällen waren es Nicht-Muslime, die den Stein des Anstoßes geliefert hatten. Allein die Phantasien derer, die ihren Vorurteilen freien Lauf ließen reichten dafür aus, für bundesweiten Aufruhr zu sorgen.
weiter lesen
  
Neue Feindbilder
Der Islam im Spiegel der Medienberichterstattung

Geraten die Muslime in die Rolle, die der Westen einst Juden, Schwarzen und anderen Minderheiten aufzwang? Ja, sagt Farag Elkamel, ein ägyptischer Kommunikationswissenschafter. Er analysierte am vergangenen Wochenende an einer Tagung in Lugano das Islam-Bild im Spiegel der Medienberichterstattung und kam wie die meisten seiner Kollegen zum selben Schluss: Die westlichen Medien klären nicht auf, sondern verzerren die politische, religiöse und soziale Realität im Nahen Osten. Der Islam werde zum Feindbild stilisiert.
weiter lesen
  
Justizskandal
Islamrat kritisiert Koran-Verweis
Landgericht -- Koran -- Justizskandal

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland distanziert sich von dem Verweis einer Frankfurter Familienrichterin auf ein angeblich im Koran vorgesehenes Züchtigungsrecht von muslimischen Ehemännern gegen ihre Frauen.

„Ich kann das Urteil beim besten Willen nicht nachvollziehen“, sagte der Ratsvorsitzende Ali Kizilkaya am Donnerstag FOCUS Online. Gewalt in der Familie sei auch im Islam ein Scheidungsgrund.

"Die körperliche Züchtigung einer Frau durch ihren Ehemann wird nicht vom Islam gedeckt“, betonte Kizilkaya. Von einem Widerspruch zum Grundgesetz könne keine Rede sein. Der Koran lege großen Wert auf die Achtung und Würde des Menschen sowie den Zusammenhalt der Familie. „Ich kenne keinen Moslem, der religiös begründet Gewalt in der Familie ausübt“, fügte er hinzu.
weiter lesen
  
Hochschulen - Islam
Islamische Religionspädagogik startet an der Uni Osnabrück
Islamische Religionspädagogik startet an der Uni Osnabrück
Islamische Religionspädagogik startet an der Uni Osnabrück - Wissenschaftsministerium genehmigt einen in dieser Form bundesweit einmaligen Master-Studiengang

Bundesweit einmalig ist die frühzeitige Einbindung islamischer Verbände in die Planung des Studiengangs. "Es ist der erste Studiengang an einer deutschen Universität, in dem die religiös-ethische Erziehung von Muslimen an öffentlichen Schulen angehenden muslimischen Religionslehrern im Sinne der Normen des Grundgesetzes vermittelt werden wird", so Prof. Dr. Thomas Vogtherr, Vizepräsident für Studium und Lehre.
Quelle: idw-online
  
MÜNCHENER MOSCHEE-KAMPF
Muslime beten bittschön im Möbelhaus
Moschee -- Entwurf -- Hoefler

Hört man den Oberbürgermeister Ude und die Sendlingerin Schandl übereinander sprechen, liegt Kulturkampf in der Luft: "Fundamentalistische Kritik aus der Nachbarschaft", diagnostiziert Ersterer. Letztere weiß davon zu berichten, dass der Rathauschef "hier im Viertel schon Mustafa Ude genannt" werde.

Der Oberbürgermeister spricht von der "Gräuelpropaganda, dass der Muezzin dauernd vom Minarett schreit", und sagt, dass Rechtsextreme noch vor dem städtischen Vorbescheid Flugblätter in Sendling verteilt hätten. Schandl sagt, sie sehe sich "als Braune und Ewiggestrige" verunglimpft und "in eine Ecke gestellt, in der wir nicht sind".
weiter lesen
  
Islamismus-Debatte
Rüttgers: Westen hat weltweiten Terror provoziert
Jürgen Rüttgers (CDU)
Der Nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat dem Westen vorgeworfen, den internationalen Terrorismus mitprovoziert zu haben. Damit deutet er die weltweit praktizierte Gewalt der Islamisten neu. Und provoziert die Befürworter der brüchigen Allianz der Westmächte im Kampf gegen den Terror.
weiter lesen
  
Psychologische Kriegführung
Henryk M. Broder und die »Lust am Einknicken«. Kampfansage an 1,5 Milliarden Moslems

Historisch gesehen hat die Theorie vom Kampf der Rassen und Kulturen um die Weltherrschaft immer dazu gedient, das eigene aggressive Machtstreben zu legitimieren, indem man es als gerechte, überlebensnotwendige, vom Gegner aufgezwungene Selbstverteidigung darstellt. Auch heute geht es im Kern um nichts anderes. Die Vorstellung, daß die Moslems nach der Weltherrschaft streben, mag zwar in den Köpfen einiger Fundamentalisten vorhanden sein. Sie ist aber sehr weit von der Realität entfernt.
weiter lesen
  
Eugen Drewermann stützt Habermas
"Mohammed wollte nichts Neues bringen“
Eugen Drewermann
Islam, so Drewermann, „nicht zu Unrecht als eine Art Vernunftreligion verstanden“ und lasse sich seit 1200 Jahren als „wichtiges Reformangebot an den christlichen Dogmatismus“ interpretieren. Mohammed wollte, anders als von Benedikt XVI. in dessen Regensburger Rede behauptet, „der Menschheit überhaupt nichts Neues bringen, sondern die einzig wahre Menschheits-religion sozusagen gereinigt wiederherstellen“.
weiter lesen
  
Gesandten Gottes
Jesus, der große Prophet
Jesus, Der große Prophet
Gottes Gesandte haben in der Geschichte eine große Rolle gespielt. Sie setzten in ihren Völkern, in ihren Wirkungskreisen Energien frei, die dem Glauben an Gott entsprangen. Die Propheten sind als Manifestation einer geschichtsträchtigen Kraft des Glaubens zur geistigen Fortentwicklung, zwischen-menschlichen Beziehungen und moralischen Rechtleitung in der Menscheitsgeschichte zu sehen.

[PDF_LINK]   1.90 MByte
Religion und Gesellschaft: Was macht den Islam für Frauen attraktiv?
Tag der offenen Tür bei Bildungszentrum Iman für Musliminnen – "Wir wollen zurück zu den Quellen“ – Reizthema Kopftuch

Was macht den Islam für manche deutsche Frauen attraktiv? „Der Islam ist eine ganz logische Religion“, erklärt Verena Bayram, die nach eigenem Bekenntnis „schon immer stark an Gott geglaubt“ hat – und im Islam gebe es eben nur den einen Gott, nicht die heilige Dreifaltigkeit. Mit Blick auf die unbestreitbare Unterdrückung der Frauen in großen Teilen der islamischen Welt räumt die Fünfundzwanzigjährige im Iman-Gebetsraum ein, die Religion habe sich „in Jahrhunderten sehr patriarchalisch entwickelt. Wir wollen zurück zu den Quellen.“
weiter lesen
  
© 2006-2010 by Nun-Zeitschrift.de and Its Licencors. All Rights Reserved.